+49 (0)661 242 92 - 0

Termin vereinbaren
Behandlungsangebote
Kontakt

Termin vereinbaren

Behandlungsangebote

Die wichtigsten Kontakte

Schilddrüsenerkrankungen
Behandlungen, Therapiemethoden und Tipps

Hashimoto-Thyreoiditis

Was ist eine Hashimoto-Thyreoiditis?

Letzte Aktualisierung 15. Januar 2021

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, dass der Körper aus nicht geklärter Ursache beginnt, Antikörper gegen die Eiweiße der Schilddrüse zu bilden, sodass es im weiteren Verlauf zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse kommt. Diesbezüglich werden zwei Verlaufsformen unterschieden. Bei der klassischen Form vergrößert sich die Schilddrüse, wobei sie an Funktionalität einbüßt. Bei der zweiten Variante, der atrophischen Form, wird Schilddrüsengewebe zerstört, sodass die Schilddrüse verkümmert. Diese Variante kommt in Deutschland häufiger vor.

Mögliche Ursachen

Häufig tritt Hashimoto-Thyreoiditis familiär gehäuft auf, sodass Wissenschaftler eine genetische Veranlagung für diese Schilddrüsenerkrankung vermuten. Eine Krankheitsentstehung wurde auch in Verbindung mit Hepatitis C, einer Leberentzündung vom Typ C, beobachtet. Darüber hinaus gibt es Patienten, die neben Hashimoto-Thyreoiditis noch an einer weiteren Autoimmunerkrankung leiden, zum Beispiel an Morbus Addison oder an einer schweren Form von Blutarmut, der sogenannten perniziösen Anämie.

Symptome

Aufgrund fehlender Symptome und Schmerzen wird Hashimoto-Thyreoiditis oftmals erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert wird. Dann kann es zu einer Gewichtszunahme, zu ständiger Müdigkeit und Abgeschlagenheit, zu Heiserkeit, Verstopfung, Kälteüberempfindlichkeit, Unlust, Desinteresse, zu Konzentrationsproblemen und Gedächtnisschwäche, zu trockener Haut, Haarausfall, Zyklusstörungen, erhöhten Blutfettwerten und brüchigen Nägeln kommen.

Behandlung

Eine Therapie gegen die Ursache von Hashimoto gibt es nicht. Behandeln lassen sich lediglich die durch die Schilddrüsenunterfunktion auftretenden Symptome, meistens durch eine lebenslange Einnahme des künstlichen Hormons Levothyroxin. Auch eine Behandlung mit hochdosiertem Kortison ist möglich. Kommt es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, kann eine Operation angezeigt sein, bei der die Schilddrüse entfernt wird.

Begeben Sie sich in die Hände unserer Spezialisten.

Dr. med. Florian Stockhausen Chefarzt Chirurgie
Ärztliche Leitung

Dr. med. Florian Stockhausen
Bergman Clinics Mathilden Hospital Büdingen (Hessen)
Chefarzt der Chirurgie, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und spezielle Viszeralchirurgie
E-Mail

 

Ltd. Oberarzt der Chirurgie

Dr. Robert Hartel
Bergman Clinics Mathilden Hospital Büdingen (Hessen)
Ltd. Oberarzt der Chirurgie (Facharzt für Chirurgie, FA für Unfallchirurgie und Orthopädie)

Infos zum Coronavirus
Nach oben